Dein Lächeln im Wind

Wenn ich dein Lachen hör‘
Wie es sich in den Wind verliebt
Dann weiß ich, dass es
All das nur für dich gibt

Du bist das Rampenlicht
Eines jeden Lebens Zenit
Das Zwielicht einer Dämmerung
Auf jedem Album das letzte Lied

Du bist die Stimme
Die jeden von uns führt
Wenn du nur einmal sanft
Ein Leben hast berührt

Mein Kopf an deiner Schulter
In stiller grüner Nacht
Doch jedes Lächeln war
Stets nur für den Wind gedacht

Die In Winter

Das Leben verweilt
In einer kalten Nacht

Wo trübe Tränen
Die in Winter gekleidet
Auf eisigen Ästen liegen
Sich in wahrer Liebe wiegen

Und Sterne wie Kristall
Unter weißen Füßen brechen
Unsicher schmilzt der Winter
Unter roten Händen und dahinter

Ein vernarbtes Herz durch
Schneebedeckte Nächte blaut

Im Nest der Sehnsucht
Sich mit grün bedeckt
Und einsam im Nebel schleichend
Jedem Stern die Hand reichend

Ertrinkt es in verbranntem Schnee
Der einsam glitzernd
Verzweifelt gelbe Lieder singt
In Atemnot nach Frühling ringt

Vielleicht war dieses Leben
Doch nur der Liebe wegen

Das erste Buch des Frühlings

Das erste Buch des Frühlings
Liegt gespannt im Abendlicht
Es klammert sich ganz fest
Und träumt, doch atmet nicht

Das erste Buch des Frühlings
Fliegt über uns hinaus
Die letzten Zeilen lesend
Flieg ich mit ihm nach Haus

Das erste Buch des Frühlings
Kommt in mir zur Ruh
Es weckt daheim ein Leben
Und dort, dort lebst auch du

Schaukeln

In der Ecke auf
Den Schmerz gehört
Irgendwo dazugehört
Wo heute niemand ist

Ich wollte nur ein Kind sein
Wollte nur…
Immer nur ein Kind sein
Schaukeln, frei sein

Nie zurück, Gedanken rein
Stets allein, Augen schreien
Märchen schreiben
Wo Narben bleiben

Immer nur ein Kind sein
Als die Schaukel schwang
Im Flussbett sprang
Wollte immer nur ein Kind sein

Mein Leben

Ich wandle einsam
Durch nebelartig blaue Tage
Die verworren
Vor den Schatten fliehen

Erinnerungen bleiben
Und jagen jede Nacht
Selten grüne Hoffnungen
Die sich durch mein Herz ziehen

Alle Träume sind
Im Abendlicht vergangen
Wie gelber Sand
Durch meine Hände geronnen

Doch mein Leben
Kann ich nicht beenden
Denn selbst das
Hast du mir genommen