Verschwendete Zeilen

Verschwendete Zeilen
Gefunden im Nebel der Nacht
Vielleicht schreib ich morgen
Was ich gestern hab erdacht

Und vielleicht fang ich morgen
Dieses neue Leben an
Das du mir hast versprochen
Als du gingst irgendwann

Vielleicht schreib ich
Diese Zeilen an dem See
Wo wir uns trafen
Wo ich dich heut noch seh

Wo wir im Nebel gingen
Einen Moment schwebten
Wo wir im Blau uns liebten
Noch füreinander lebten

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Ahnungslos

Ahnungslos treibe ich
In einem Leben mit dir
Doch du kennst mich nicht
Sind nur Gedanken hier

Ich träume eine Zeit
Ein Augenblick im Leben
Träume von Märchen
Und einem Kuss im Regen

Doch ich weiß nicht
Wer du bist
Und du kennst mich nicht
Bis du mich vermisst

Du bist der Sinn
Der zu meinem Herzen reist
Ich eine leere Puppe
Die um deine Sonne kreist

Im Tag Erfroren

Das Rauschen zieht
Durch Tag und Nacht
Aufgewacht in des
Nebels blassen Schein

Allein dreht sich
Die Nacht im Licht
Nicht gedankt bin ich
Im Tag erfroren

Verloren nun
Im Stern gesehen
Gehen Stunden nun
an uns vorrüber

Dein Glas

Und als du gingst
Von so weit her
Da war dein Glas
Schon so lange leer

Als deine Füße
Sich vom Boden hebten
Da war noch Hoffnung
Wo uns’re Herzen bebten

Und als du gingst
Von dort von hier
Da war meine Liebe
Noch immer mit dir

Du nahmst das Blau
Von meinen Lippen
Und alles was schlug
Hinter meinen Rippen

Und als du gingst
Von so weit her
Da war dein Glas
Schon so lange leer

Fremdes Märchen

Blasse Strahlen färben
Sich durch dein Haar
Und flüstern leise
Neben mir vom Glück

Doch dies Märchen
War nie für mich
Bestimmt gewesen
Sondern in fremden
Augen gelesen

Zerrissene Hoffnung
Schlägt wie ein
blauer Donnerschlag
Auf meine kahle Haut

Diese Liebe war nie
Für meine Augen
Bestimmt gewesen
Sondern nur für euch
Von den Sternen gelesen

Die Bank

Ich sitz auf der Bank
Und warte auf dich
Ich hoffe so leise
Dass du vorbei gehst

Mich nochmal siehst
Mit deinem blauen Blick
Mich nochmal gewinnst
Mit deinen stummen Tränen

Doch der graue Regen
Lässt mir keine Wahl
Ich gehe fort allein
Und bin dir doch völlig egal

Ich Sehne Mich

Der Traum zieht
Sich durch die Nacht
Er dreht und wendet
Sich durch den Raum

Es blaut der Nebel
Sich durch deine Augen
Sie färben den Gedanken
Der sich in mir ergraut

Ich sehne mich
Durchdringt nach deinen
Warmgrünen Worten
An denen ich mich lehne

Es scheint ein Stern
Der hinter deiner Brust
In deinem Herzen schlägt
Und sich auf meine Lippen reimt